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Ahreifel b



Das Ahrgebirge (auch Ahreifel genannt) ist ein bis 623 m hoher und 25 km langer Mittelgebirgszug der Eifel, der etwas südwestlich von Bonn an der Nahtstelle von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz (Deutschland) liegt.
Das waldreiche Ahrgebirge an der Großen Eifelroute hat zahlreiche Ausflugsziele (z. B. Burg Aremberg, Radioteleskop Effelsberg) und den Abschnitt einer Römerstraße mit antiker Wasserleitung.



Geografie

Das Ahrgebirge, das Teil der Eifel ist, deren Hauptteil sich südlich anschließt, liegt an der Nahtstelle der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz am linken bzw. nordwestlichen Ufer der Ahr, etwa 40 km südwestlich von Bonn. Das kleine Gebirge wird von einem Viereck begrenzt, das von Altenahr im Nordosten, Antweiler im Süden, Blankenheim im Westen und Bad Münstereifel bzw. Meckenheim im Norden umschrieben wird.
Im Norden geht das Gelände des Ahrgebirges in die Kölner Bucht über, im Osten fällt es zum Tal des Mittelrhein ab, im Süden erhebt sich jenseits der Ahr die eigentliche Eifel (bis 747 m). Im Westen erstreckt sich der Zitterwald und im Nordwesten die Nordeifel.



Berge

Zu den Bergen im Ahrgebirge gehören unter anderen:
Aremberg (623 m ü. NN) mit der Burg Aremberg
• Michelsberg (588 m)
• Junkerberg (557 m)
• Knippberg (537 m)
• Hühnerberg (Lommersdorf) (533,5 m)
• Kopnück (514 m)
• Hühnerberg (Kirchsahr) (398 m)



Gewässer

Das Ahrgebirge wird von folgenden Fließgewässern durchquert oder passiert; teils entspringen sie darin:
• Ahr (Quelle in Blankenheim)
• Erft (Quelle am Westrand)
• Liersbach
• Sahrbach
• Steinbach und Swistbach



Orte

Das Ahrgebirge abgrenzende Ortschaften sind:
• Meckenheim (Norden)
• Rheinbach (Norden)
• Altenahr (Nordosten)
• Antweiler (Süden)
• Blankenheim (Westen)
• Bad Münstereifel (Nordwesten)

Weitere Ortschaften im Ahrgebirge sind unter anderen:
Aremberg, Effelsberg, Mahlberg, Mutscheid, Ohlenhard, Odesheim, Rupperath und Wershofen



Tourismus

Zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen des waldreichen Ahrgebirges, das auf zahlreichen Wegen durchwandert werden kann, zählt die Burg Aremberg auf dem Aremberg oberhalb von Aremberg. Bei Effelsberg steht das Radioteleskop Effelsberg. Auf dem Gipfel des Michelsbergs steht eine katholische Kapelle die dem Erzengel Michael geweiht ist und regelmäßig von Pilgern und Wanderern besucht wird. Durch den Nordteil des Ahrgebirges verläuft ein Teil der Ferienstraße Große Eifelroute, durch dessen Mittelteil ein Abschnitt einer Römerstraße. Auch ein Teil der römischen Eifelwasserleitung, die entlang des Nordrands bzw. im Norden des Ahrgebirges verläuft, ist ein gern aufgesuchtes Ausflugsziel.







Gedanken - Ansichten

Eifel
– das war für mich als Junge der Inbegriff von Ferien, von Landleben, von schönen, natürlichen Gerüchen, von kühlen dunklen Fichtenwäldern und heißen Wiesenhängen, auf denen das Heu trocknete. Das waren die Jahreszeiten, die wir dort so viel deutlicher erlebten als am Rande der Großstadt: Die knackende Kälte um Weihnachten, der satte Regen oder die machtvollen Westwinde, die riechen ließen, als wäre der Atlantik nicht weit. Das war mein Platz oben in der alten Weide über der Kyll, wo ich einen ganzen Sommer in den Ästen saß, und mir die Romatiker »reingezogen« habe, von Eichendorff über Schlegel bis de la Motte-Fouqué, während die Sonne das Wasser unter mit aufblitzen ließ, und im Blätterrahmen Bogenbrücke und Brigida-Kapelle ein idyllisches Ensemble bildeten.

Eifel – das war unser Bauernhaus im Dorf, an dem wir immer etwas zu arbeiten hatten. Und die Leute im Ort, die uns Städter abschätzig beobachteten, wenn wir die Sandsteinrahmen der Fenster freikratzten, während sie ihre Häuser mit Glasbausteinen, Plastikrollladen und eloxierten Aluminium »modernisierten«.

Eifel – das waren für mich aber auch die Touren, die wir fast jedes Wochenende unternahmen. Die Spaziergänge ums Dorf, die größeren Wanderungen und die Autofahrten kreuz und quer durch die Landschaft, weil eine versteckte Burg, ein verfallener Römerwall oder ein vergessenes Maar unsere Phantasie angeregt hatte. Damals habe ich die Eifel kennengelernt, damals hat sich ein Liebesverhältnis zu dieser Landschaft entwickelt, das bis heute anhält.

Moseleifel b



Als Moseleifel wird der südöstliche Streifen der Eifel linksseitig der Mosel bezeichnet, der etwa von Trier flussabwärts bis fast zum Rhein bei Koblenz verläuft. Sie ist eine kupierte Hochfläche und etwa zur Hälfte bewaldet.
Die Erhebungen sind niedriger als in der nördlich angrenzenden, sehr urwüchsigen Vulkaneifel und übersteigen nur an wenigen Stellen die 400 Meter. Auf der jenseitigen (südöstlichen) Seite des malerischen Moseltales mit seinen vielen Mäandern und bekannten Burgen erhebt sich der etwas höhere Bergrücken des Hunsrück.
Die Region ist eines der beliebtesten deutschen Feriengebiete und gehört zum Weinanbaugebiet der Mittelmosel. Dieses zeichnet sich durch eine Vielzahl kleiner, renommierter Weingüter im Familienbesitz aus. Durch das relativ steile Tal führt die Moselweinstraße, während die Eisenbahn nur bis zur ersten Flußschlinge Bei Zell (Mosel) im Tal verläuft und dann auf die hügelige Hochfläche hinaufführt.


Bekannte Regionen in der Moseleifel:

• Kondel (Kondelwald)
• Meulenwald
• Moselberge
• Wittlicher Senke


Einige bekannte Erhebungen und Aussichtspunkte:

• Burg Eltz (184 m)
• Klotten- und Ellerberg (352 und 385 m)
• Calmont (378 m) und Bremm (423 m) mit dem nahen Hügelgrab
• Ruine Arras (301 m) und der Barl (281 m) über der Flussschlinge bei Zell/Mosel
• Fieberberg (400 m) bei der Flußschlinge von Traben-Trarbach
• Rothenberg (365 m) bei Ürzig


Etwas weiter landeinwärts gibt es weitere markante Berge:

• Der Eickelslay (390 m) mit seinem weiten Rundblick
• Der Falkenley (414 m) bei Bad Bertrich nördlich des Kondelwaldes
• Der Asberg (356 m) bei Wittlich

www.moseleifel-touristik.de

 

Hohes Venn


Der deutsch-belgische Naturpark Hohes Venn – Eifel, oft auch als Naturpark Nordeifel bezeichnet, ist ein grenzüberschreitender Naturpark mit Teilen in den deutschen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie in der belgischen Provinz Lüttich. Er hat eine Gesamtgröße von 2485 km².
Der Naturpark liegt zwischen Langerwehe und Eupen im Norden sowie Bad Münstereifel, Prüm und Sankt Vith im Süden und umfasst sechs Gebiete: die Rureifel, die Hocheifel, die Kalkeifel, das Ourtal, das Vennvorland und das Hohe Venn, eine Hochmoor- und Heidelandschaft, die am Ende der letzten Eiszeit vor 7.500 Jahren entstand.
Die geographische Bezeichnung Nordeifel umschreibt im engeren Sinne nur die Eifellandschaft zwischen Zitterwald im Süden und Aachen im Norden, Bad Münstereifel im Osten und über die Rureifel bis zur belgischen Grenze im Westen. Das Hohe Venn wird geographisch als eigenständiger Naturraum der Gesamteifel angesehen, ist jedoch in den Naturpark miteinbegriffen.
1960 gründete der Regierungspräsident des damals noch existierenden Regierungsbezirks Aachen, Hubert Schmitt-Degenhardt, den Naturpark Nordeifel, dessen Vorsitzender nach ihm der frühere Bürgermeister von Schleiden und der ehemalige Gemeindedirektor von Hürtgenwald, Günter Schumacher, waren. 1971 wurde dieser mit dem belgischen Parc Naturel Hautes Fagnes zum Naturpark Hohes Venn – Eifel zusammengelegt. Emblem des Naturparks ist das Birkhuhn.


Nationalpark Eifel

Inmitten des Naturparks liegt im Wesentlichen um den ehemaligen Truppenübungsplatz Vogelsang der Belgischen Armee und dem Rurstausee, der 2004 gegründete und nach dem Abzug der Belgier zum 1. Januar 2006 erweiterte Nationalpark Eifel.


Naturpark Nordeifel e.V.
Steinfelder Straße 8
53947 Nettersheim
Tel.: 02486-911117
Fax: 02486-911116
E-Mail: info@naturpark-eifel.de
www.naturpark-hohesvenn-eifel.de



Schneifel


Die Schneifel ist ein Gebirgszug in den westlichen Hochlagen der Eifel. Die Schneifel verläuft von Brandscheid bei Prüm nach Nordosten bis Ormont entlang der Grenze zu Belgien.
Der Begriff Schneifel hat nichts mit Schnee oder Eifel zu tun: Er leitet sich aus dem früheren Sprachgebrauch dieser Region ab und bedeutet so viel wie Schneise. Diese Schneise wiederum verlief über den Höhenzug. Der Begriff Schneifel wurde dann in der Zeit der Preußen »eingedeutscht« und der Begriff Schnee-Eifel, welcher allerdings ein größeres Gebiet beschreibt, war geboren.
In den Wintermonaten liegt hier der Schnee mit am längsten in der gesamten Eifel, so dass über einen längeren Zeitraum Wintersport betrieben werden kann. Die höchste Erhebung der Schneifel ist der 697,3 Meter hohe Schwarze Mann, der dritthöchste Berg der Eifel nach der Hohen Acht und dem Erresberg (Ernstberg). Auf dem Schwarzen Mann gibt es auch ein Wintersportgebiet gleichen Namens.
Die Schneifel wird auf ihrer gesamten Länge von Bunkerruinen des ehemaligen Westwalles bedeckt.
Auf den Höhen der Schneifel befindet sich außerdem die ehemalige US-Radarstation Prüm Air Station sowie der Sender Schnee-Eifel für terrestrisches Fernsehen und UKW, der mit seinen 224 m aus großer Entfernung gut sichtbar ist.

 



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