St. Vith

St. Vith

Breitfeld

400 m, ca. 120 Einwohner



Der kleine Ort ist zwischen St. Vith und Lommersweiler gelegen. Autobahnviadukt bei Breitfeld.

Geschichte

Der Ort liegt am Rande der alten Römerstraße »Via Mansuerisca«, welche die Städte Trier und Maastricht verband. In der Nähe von Breitfeld befindet sich die Feldflur, Münsterstatt genannt, auf der einst eine römische Villa gestanden hat. Sie war der Mittelpunkt eines ausgedehnten landwirtschaftlichen Anwesens. Bei den verschiedenen Grabungen hat man zahlreiche Alltagsgegenstände gefunden. Die bemerkenswerteste Entdeckung bildet die Freilegung des Feuerraumes der Zentralheizungsanlage.

Örtliche Wanderwege

Es besteht 1 örtlicher Wanderweg, markiert durch Ortsbezeichnungen.


Touristinfo St. Vith
Hauptstraße 43
B-4780 St. Vith
Tel. 003280-280130
Fax 003280-280131

Breitfeld im Internet


Breitfeld bei google maps

 



Gastgeber in Breitfeld:

Dreihuetten-a

440 m, ca. 20 Einwohner




Ort an den drei Hügeln einer ehemaligen Grabstätte in der Nähe von Lommersweiler. Nahe Dreihütten führt die A21 vorbei.

Geschichte

An der Straße nach Lommersweiler befanden sich drei Grabhügel, in denen Funde von Knochen und Urnen gemacht wurden. Geschichtsforscher haben die größere Grabstätte in die vorgeschichtliche Hallstattzeit eingereiht, die zwei kleineren in das 3. oder 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung.

Örtliche Wanderwege

Dreihütten ist hauptsächlich in der WK 1:50000 »Deutsch-Belgischer Naturpark (Südteil)« (Nr. II des Eifelvereins) abgebildet.

Touristinfo St. Vith
Hauptstraße 43
B-4780 St. Vith
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Gastgeber in Dreihütten:



Lommersweiler

460 m, ca. 220 Einwohner




Lommersweiler ist ein ruhiger, gepflegter Ort in hügeligem Hochland mit schönem Fernblick über die Hocheifel und das herrliche Tal der Braunlauf.

Geschichte

Lommersweiler liegt in der Nähe alter Fundstellen (Dreihütten, Burgknopp) und dicht am Rande der Via Mansuerisca. Der Ort dürfte schon sehr früh besiedelt worden sein. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Herrschaft Reuland. Als im Zuge der Französischen Revolution das Feudalsystem aufgelöst wurde, wurde Lommersweiler zum Hauptort einer Gemeinde gleichen Namens. Die Geschichte der Kirche von Lommersweiler reicht weit zurück. Es wird angenommen, dass schon 915 eine Pfarrei bestand. Zur ihrer Gründung fehlen jedoch geschichtliche Anhaltspunkte. Einzig eine Legende erzählt, dass der hl. Willibrord bei einem Besuch in Lommersweiler den Ort von einem längeren Wassermangel befreite, indem er den nie versiegenden Willibrordus-Brunnen (Denkmal) ins Leben rief und auch eine erste Kirche bauen ließ.

Sehenswürdigkeiten

Das heutige Gotteshaus stammt aus dem Jahre 1923. Von der alten Kirche blieben der Chor (15. Jahrhundert), der Turm und die schöne Innenausstattung erhalten: u.a. eine Holzfigur des hl. Willibrord (Kirchenpatron, Anfang 16. Jahrhundert), ein Altaraufsatz (17. Jahrhundert), eine Pietá (17. Jahrhundert) und ein Schutzengel mit Kind (17. Jahrhundert). Das Altarbild des Holzaltares stellt die Kreuzigung dar (1682). Die Kirche ist auch heute noch Ziel von Wallfahrern.

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 6 örtliche Wanderwege, markiert durch Ortsbezeichnungen.



Touristinfo St. Vith
Hauptstraße 43
B-4780 St. Vith
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Fax 003280-280131

www.lommersweiler.net



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Gastgeber in Lommersweiler:



Neidingen

430 m, ca. 210 Einwohner




Die Ortschaft Neidingen besitzt einen gut erhaltenen Dorfkern mit typischen Eifeler Bauernhöfen.

Geschichte

Neidingen gehörte sowohl in weltlicher wie auch in kirchlicher Hinsicht bis zum Jahre 1803 der Herrschaft Neundorf und später St. Vith an. Von diesem Zeitpunkt an gehörte der Ort zur Gemeinde und zur Pfarre Lommersweiler. Zwischen Neidingen und Lommersweiler befinden sich zwei burgähnliche Ruinen, links das Hangelsteinchen und rechts der Burgknopp (vermutlich ehemalige Fluchtburgen). Die erste Kapelle von Neidingen aus dem Jahre 1682 wurde 1868–1872 durch einen Neubau ersetzt, jedoch mit den alten Beständen ausgestattet (Barockaltar mit Holzfiguren von Heiligen, Holzstatuen der Madonna mit dem Kind und des hl. Willibrord). Die alte Glocke aus dem Jahre 1546 stammt aus der Pfarrkirche von Lommersweiler (ab 1896 in Neidingen).



Touristinfo St. Vith
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Neidingen im Internet

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Gastgeber in Neidingen:

Schoenberg-d

420 bis 520 m, ca. 770 Einwohner



Schönberg ist seit 1977 Teil der Großgemeinde St. Vith in Ostbelgien und gehört zur Deutschsprachigen Gemeinschaft. Das Dorf liegt etwa 10 Kilometer östlich von St. Vith in einer hügeligen Landschaft mit Wiesen und Wäldern zwischen 420 und 520 m über N.N. am Flüsschen Our.

Geschichte

Die Herrschaft Schönberg war eine Gründung der Fürstabtei Prüm, befestigt durch eine Burg, die im Jahre 1689 von den Truppen Ludwigs XIV. zerstört wurde. Der Ort gehörte ab 1374 bis zum Einmarsch der französischen Revolutionsheere 1794 zum Kurfürstentum Trier. Mit der Gründung des Saardepartements in der Französischen Republik 1798 wurde es Hauptort eines Kantons im Arrondissement Prüm. Durch den Wiener Kongress kam es dann 1815 zum Königreich Preußen, Regierungsbezirk Aachen, Kreis St. Vith, ab 1820 Kreis Malmedy. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Schönberg mit den übrigen Orten der Kreise Eupen und Malmedy durch den Versailler Vertrag 1920 dem Königreich Belgien zugeteilt. Im Verlaufe des Zweiten Weltkriegs wurde es wieder vorübergehend vom Deutschen Reich annektiert; während der Ardennenoffensive 1944/45 wurden fast alle Häuser der Ortschaft zerstört.



Verkehrsverein Schönberg
c/o Ewald Gangolf
B-4782 Schönberg
Tel.: 003280-226131


Touristinfo St. Vith
Hauptstraße 43
B-4780 St. Vith
Tel. 003280-280130
Fax 003280-280131

Schönberg im Internet

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Gastgeber in Schönberg:

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