VG Altenahr

VG Altenahr

Ahrbrueck-b

186 m, ca. 1.230 Einwohner



Ahrbrück liegt an der Mündung des Kesselinger Baches in die Ahr. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Brück und Pützfeld.


Geschichte

Pützfeld wurde 893 als Besitz des Klosters Prüm erwähnt. Im 13. Jahrhundert gehörte es, wie auch die 1265 erstmals urkundlich genannten Siedlungen Brück und Deun, zur Grafschaft Are, mit der 1246 die drei Dörfer unter Kölnische Hoheit ins Amt Altenahr kamen. Pützfeld besaß eine größere Burganlage, deren Besitzer 1681 die Marienkapelle links der Ahr erbauten. 1938 wurde Deun bei der Anlegung des Luftwaffenübungsplatzes Ahrbrück zwangsgeräumt. Der Name »Ahrbrück« anstelle von Deun wurde bei der Wiederbesiedlung nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten.
In Ahrbrück endet die Ahrtalbahn.



Sehenswürdigkeiten

Einen Besuch lohnen die Dorfkapellen Ahrbrück, Brück und die 1992/93 restaurierte Marien-Wallfahrtskapelle Pützfeld mit barocker Ausstattung.



Verkehrsverein Altenahr e.V.
Altenburger Straße 1
53505 Altenahr
Tel.: 02643-8448

www.altenahr-ahr.de

www.gemeinde-ahrbrueck.de


Ahrbrück bei google maps

 



Gastgeber in Ahrbrück:

Ferienwohnungen:
Ferienwohnung Raths
Ermlndstraße 2a
53506 Ahrbrück

Altenahr MariaeHimmelfahrt

170 m, ca. 1.600 Einwohner



Der 1000-jährige Weinbauort mit den Ortsteilen Altenburg, Kreuzberg und Reimerzhoven liegt im engen Tal der mittleren Ahr zwischen wilden, zerrissenen und durcheinandergeschobenen Felsgraten, die im Norden und Süden in bewaldete Hochflächen übergehen. Die großartige Felslandschaft, der Weinbau und die idyllischen Gassen und Winkel machten Altenahr schon früh zu einem beliebten und bedeutenden Fremdenverkehrsort.



Geschichte

Das Gebiet um Altenahr war schon in fränkischer Zeit besiedelt. Der Ort »Are« (Altenahr) entstand jedoch erst im Anschluß an den Bau der Burg Are durch den Grafen Theoderich I. von Are um 1100. 1246 schenkte Friedrich von Are-Hochstaden, Propst zu Xanten, mit Zustimmung seines Bruders Konrad, Erzbischof von Köln, Burg und Grafschaft Are dem Erzstift Köln. Die Grafschaft wurde kurkölnisches Amt mit der Burg als Mittelpunkt. Die Burg war Verwaltungssitz und zeitweise Staatsgefängnis der Kölner Erzbischöfe. 1689/90 wurde die Burg nach neunmonatiger Belagerung zum ersten Male erobert, der Ort Altenahr niedergebrannt. 1714 zerstörten Kölner Truppen die Burg, da Freibeuter von hier aus ihr Unwesen trieben. In Verbindung mit Burg Are besaß das »Tal« Altenahr eine Ortsbefestigung mit drei Toren, von denen das letzte Tor, die »Brückenpforte« 1804 vom Ahrhochwasser weggerissen wurde. (Reste der Ummauerung sind nördlich des Ortes erhalten.)



Sehenswürdigkeiten

Die romanische Pfarrkirche wird 1166 erstmals erwähnt. Sie ist eine Gründung der Grafen von Are. Das gotische Chor wurde 1326 angebaut, die Einwölbung der Schiffe erfolgte im 15. Jahrhundert 1892/93 wurde die Kirche nach Westen verlängert. Die Seitenkapelle wurde Anfang des 16. Jahrhundert als Sakristei angebaut. Die Burg Are (um 1100) hat einen viereckigen Grundriß. An der Südseite befindet sich der alte Torturm und neben ihm Reste vom Palas. In der nordwestlichen Ecke stand wahrscheinlich der älteste Bergfried. In der Mitte der Ostseite befinden sich die Ruinen der Burgkapelle aus der Zeit um 1200. Die Burg liegt 113 m über der Ahr; man hat von hier aus eine herrliche Aussicht in das Ahrtal.



Jährliche Veranstaltungen

• »Weinsonntage«, ab dem letzten September- und an allen Oktober-Wochenenden



Örtliche Wanderwege

Es bestehen 12 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von ca. 73 km, markiert mit schwarzen Zahlen auf weißem Grund.
Hier startet auch der Rotweinwanderweg und die 5. Etappe des AhrSteigs verläuft direkt an Altenahr vorbei.


Verkehrsverein Altenahr e.V.
Altenburger Straße 1
53505 Altenahr
Tel.: 02643-8448

www.altenahr-ahr.de


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Gastgeber in Altenahr:

Hotels:
Hotel Zur Post***S
Brückenstraße 2
53505 Altenahr

Dernau-c

124 m, ca. 1.800 Einwohner



Wein- und Fremdenverkehrsort in reizvoller Lage. Weinbau und Handel bekannter Qualitätsrotweine.



Geschichte

Beim Bau des Kellers der Winzergenossenschaft (1885) wurde eine leider restlos zerstörte römische Villa entdeckt. Dernau selbst wird im »Prümer Urbar« 893 urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert sind auch das Stift Rees und die Abtei Klosterath in Dernau begütert.



Sehenswürdigkeiten

Die kath. Pfarrkirche mit Sylvesterkapelle wird 1205 erstmals erwähnt. Sie wird im Jahre 1632 von schwedischen Truppen ausgeraubt; 1763 wurde sie neu errichtet. Die Kellerei in der Winzergenossenschaft kann besichtigt werden. Der Aussichtsturm auf dem Krausberg, errichtet von der Ortsgruppe des Eifelvereins Dernau, bietet eine großartige Fernsicht. Hier befindet sich auch das Wanderheim der Ortsgruppe Dernau. Es ist sonntags und feiertags und immer, wenn auf dem Turm die Eifelvereinsfahne weht, bewirtschaftet.

Der Jüdische Friedhof ist wahrscheinlich der älteste im Ahrtal und ein geschütztes Kulturdenkmal.

Jährliche Veranstaltungen

• »Winzerfest« mit Festzug, letzter September-Sonntag



Örtliche Wanderwege

Es bestehen 7 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 32 km, markiert durch Zahlen.



Verkehrsverein Weindorf Dernau e. V.
Ahrweg 8
53507 Dernau
Telefon: +49 2643 2008

www.dernau.de



Dernau bei google maps




Gastgeber in Dernau:

Pensionen:
Weinstube Cafe Ahrklause
Auf der Wacht 1
53507 Dernau
Ferienwohnungen:
Ferienwohnung Lück
Ahrweg 19
53507 Dernau

200 m, ca. 1000 Einwohner

 

Südlich der Ahrschleife bei Altenahr liegt im Landkreis Ahrweiler die Ortsgemeinde Hönningen mit ihrem Ortsteil Liers und dem Wohnplatz Liersbachtal.

 

Geschichte

Die damalige fränkische Siedlung wurde Mitte des 7. Jahrhunderts gegründet und unter dem Namen "Hunighofen" bekannt. Als die Pfarrei Hönningen 1084 an die Stift St. Kunibert überging, wurde auch der Schutzpatron aus Köln übernommen: St. Kunibert. Ab dem Jahr 1091 wurde Hönningen von den Johanniter-Kommenden in Adenau begütert und ca. 200 Jahre später gingen auch die Rechte an Hönningen an sie. Diese enge Verbundenheit mit den Johannitern spiegelt sich auch im Wappen des Ortes wieder.

 

Sehenswürdigkeiten

Neben der Kirche St. Kunibert gibt es noch mehrere Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert und außerdem die Hubertuskapelle aus dem Jahr 1610. Zu Hönningen gehört seit 1972 auch der Ortsteil Liers, welcher 1265 seine erste urkundliche Erwähnung fand. Hier findet man eine alte Schule aus Bruchstein aus 1886, sowie die St. Bartholomäus Kapelle, einen Saalbau aus dem Jahr 1635.

 

Örtliche Wanderwege

In und um Hönningen gibt es verschiedene Wanderstrecken, sehr beliebt sind hierbei der Radwanderweg entlang der Ahr und die Strecken im Naturschutzgebiet "An der Teufelsley".

 

Mittelahr Touristik
Tourist-Information Altenahr
Altenburger Straße 1a (Bahnhof Altenahr)
53505 Altenahr
Tel: 02643 - 8448
Fax: 02643 – 3519

Internet: www.hoenningen-ahr.de

 

Hönningen bei Google Maps

 


Gastgeber in Hönningen:

 

 

Kesseling-c

228 m, ca. 600 Einwohner



Der am Fuße des Steinerberges gelegene Ort bietet die Möglichkeit zur Auffahrt auf den Berg mit dem bewirtschafteten Steinerberghaus.



Geschichte

762 erhält das Benediktinerkloster Prüm in Kesseling Besitz. Als Vogtei blieb der Ort im kurkölnischen Amt Altenahr bis zur Säkularisation bei der Abtei Prüm.



Sehenswürdigkeiten

Auf der Anhöhe liegt die besuchenswerte Kirche St. Petrus (das Kirchenschiff stammt von 1791), deren alter Turm (13. Jahrhundert) sich über dem Chor erhebt. Sie ist mit barocken Altären ausgestattet. Im Ortsteil Staffel befindet sich eine Kapelle aus der Mitte des 17. Jahrhundert mit einem polychromierten Tuffsteinaltar.



Jährliche Veranstaltungen

• »Eifelfest auf der Mellerberghütte«, letzter August-Sonntag



Örtliche Wanderwege

Es bestehen 11 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 150 km, markiert durch schwarze Zahlen auf weißem Grund. Kesseling ist hauptsächlich in den WK 1:25000 »Ahrtal« und »Brohltal« (Nr. 9 und 10 des Eifelvereins) abgebildet.


Ortsgemeinde Kesseling
Kirchstraße 1
53506 Kesseling
Tel.: 02647-80985

www.ortsgemeinde-kesseling.de

 

Kesseling bei google maps

 



Gastgeber in Kesseling:

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