VG Daun

VG Daun

Betteldorf

540m, ca. 270 Einwohner


Die Ortsgemeinde Betteldorf mit ihren Wohnplätzen Kahlenberghof und Kleewiesenhof liegt nordwestlich der Kreisstadt Daun, am Fuß des Döhmberges. 

Geschichte

Der Name des Ortes lässt sich auf den eines Römers zurückführen, "Betilo". Dieser lebte um 475 n.Chr. und führte auf dem heutigen Dorfgrund eine Pferdewechselstation.

 

Sehenswürdigkeiten

Es lohnt sich, die Kapelle der St. Apolloniae aus dem 18. Jahrhundert zu besuchen. Aus Sandstein wurde im Sommer 1922 ein Ehrenmal zum Gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet, auf dem eine Figur des Erzengels Michael steht.

Wandern

Für Freunde des Wanderns wurde in der Dorfmitte eine Informationstafel aufgestellt, welche die Wege rund um Betteldorf zeigt.


Tourist Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
Tel.: +49 (0)6592 95130
Fax: 06592-9513-20

www.betteldorf.de 


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Gastgeber in Betteldorf:

 

Bleckhausen ARN 9435

470 m, ca. 290 Einwohner

 

Bleckhausen mit seinen Wohnplätzen Bleckhausenermühle und Hof an der Mark liegt zwischen den Flüssen Kleine Kyll und Lieser am Südrand der Vulkaneifel. Das Wacholdergelände bei Bleckhausen ist ein rund drei Hektar großes Naturschutzgebiet.

Sehenswert ist die alte denkmalgeschützte Bleckhausener Mühle.

 

Tourist Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
Tel.: +49 (0)6592 95130 

bleckhausen.de

www.gesundland-vulkaneifel.de

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Gastgeber in Bleckhausen:

Brockscheid 001x
Foto: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 4.0

470 m, ca. 200 Einwohner

 

In dem Höhenort an der Straße Daun-Wittlich befindet sich die bekannte Glockengießerei Mark und die Ruine Geisenburg.

 

Sehenswürdigkeiten

Im Jahre 1840 begründete August Mark die Glockengießerei in Brockscheid. Durch fünf Generationen vererbte sich das in Deutschland seltene Handwerk bis zu seinem heutigen Besitzer. Immer noch werden die Glocken auf traditionelle Art gegossen. Die Form wird in sechs bis acht Wochen in zahlreichen Arbeitsgängen aus Ziegelsteinen, Lehm, Pferdemist und Rinderhaaren hergestellt. Höhepunkt ist der mehrmals jährlich stattfindende Glockenguß, bei dem 1100°C heiße Bronze durch Kanäle in die Form fließt.

Die Ruine der Geisenburg (Burg Freudenstein) ist frei zugänglich.

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 2 örtliche Rundwanderwege mit einer Gesamtlänge von 10 km, markiert durch blaue Zahlen auf weißem Grund.

 

Tourist Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
Tel.: 06592-9513-0
Fax: 06592-9513-20

www.brockscheid.de


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Gastgeber in Brockscheid:

 

Darscheid b

490 m, ca. 820 Einwohner

 

Darscheid mit dem Wohnplatz Thommen liegt zwischen Daun und Ulmen in der Vulkaneifel.

Geschichte

Die ersten Bewohner der Umgebung Darscheids waren Kelten, welche als Viehzüchter im 7. Jahrhundert die Eifel besiedelten. Diese lebten dort bis tief ins Altertum hinein, bis es den Römern gelang, diese zu unterwerfen. 


1354 wurde Darscheid erstmalig beurkundet. Es war, wie viele Eifeldörfer auch, einst ein armes Heidedorf. Es waren Jahrzente der Leibeigenschaft, Frondienste und wirtschaftliche Not, welche die Menschen dazu veranlasste, Darscheid zu verlassen. So zum Beispiel um 1754, als Familien nach Ungarn auswanderten, da sie sich dort ein besseres Leben erhofften, wie es ihnen durch den Landanwerber der Kaiserin Maria Theresia versprochen wurde. Gegen 1852, in einer weiteren Phase der wirtschaftlichen Not in der Eifel, verließen 67 Personen Darscheid um ihr Glück in Nordamerika zu suchen.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung gab es dann endlich gen Ende des 19. Jahrhunderts. Die Landwirtschaft, und vor allem der Eisenbahnbau, brachten gute Verdienste. 

Sehenswürdigkeiten

Von der stillgelegten Eifelquerbahn bestehen blieb das alte Bahnhofsgebäude. Es steht am nördlichsten Rand der Orstbebauung und wurde vermutlich 1906 als Typenbau errichtet. Heute beherbergt es eine Behinderteneinrichtung. Die katholische Pfarrkirche Heilig-Kreuz von 1969 sticht durch ihre moderne Erscheinung hervor.

Freizeitmöglichkeiten

Darscheids Lage ermöglicht durch nur kurze Anfahrten eine Vielzahl an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. So sind es bis zum Maare-Mosel Radweg nur 3 km -, oder dem Vulkanradweg nur 10 km Fahrt. Ebenfalls nah gelegen sind die Wildparks Daun und Kasselburg, sowie der weltbekannte Nürburgring.

 

Tourist Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
Tel.: +49 (0)6592 95130
Fax: 06592-9513-20

www.darscheid.de

Darscheid bei google maps

 

 


 

 
Gastgeber in Darscheid:

 

Hotels:
Kucher's Landhotel
Karl-Kaufmann-Str. 2
54552 Darscheid

Daun DSC 1855

410 m, ca. 8.000 Einwohner

 

Daun ist ein heilklimatischer Kur- und Kneippkurort.

Daun umfasst die Ortsteile Boverath, Gemünden, Neunkirchen, Pützborn, Rengen, Steinborn, Waldkönigen und Weiersbach.

Als Kreisstadt ist Daun Sitz zahlreicher Behörden. Umfassendes Ausbildungsangebot. Das modernisierte Kneipp-Badehaus am Dauner Sprudel (Mineralwasserwerk) ist Zentrum des Kurbetriebs. Zur Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen stehen sämtliche Anwendungsmöglichkeiten der Physiotherapie nach Kneipp zur Verfügung. Mineralquellen speisen die Mineralbäder und die Heilquelle »Dunaris« (Trinkkuren), die bei Magen-, Darmerkrankungen, Leber- und Gallenblasenstörungen, Magnesiummangelzuständen und Erkrankungen der harnabführenden Wege empfohlen werden. Eine neue Attraktion in Daun ist der Radweg Richtung Mosel, der hier über das alte Eisebahnviadukt führt.

Konzerte, Theatergastspiele u.a. im Gäste- und Veranstaltungszentrum FORUM Daun. Daun liegt im Schnittpunkt von vier Hauptwanderwegen des Eifelvereins, in der Nähe der drei Dauner Maare und des Wild- & Erlebnisparks an der »Deutschen Wildstraße«. Schwimm-, Ruder- und Angelsport im Gemündener und Schalkenmehrener Maar. Hallenbad, Boccia, Fahrradverleih, geologische Exkursionen, Kegeln, Minigolf, Reiten, Rundflüge, Schießen (Sportwaffen und Armbrust), Tennis, Trimm-dich-Pfad. Wintersport.

 

Geschichte

Der Name ist keltischen Ursprungs (»dunum«) und bedeutet eine befestigte Höhe. In römischer Zeit war der Burgberg wohl ein Wachtpunkt. Im Mittelalter war die Burg ein Lehen des mächtigen Dynastengeschlechts von Daun. Richard von Daun zwang 1304 die Stadt Trier zum Frieden von Münstermaifeld. Sein Enkel, Ägidius oder Gilles (1332–1353), übertrug 1337 die Stadt Daun dem König Johann von Böhmen, um sie als luxemburgisches Lehen zurückzuempfangen. 1352 bezwangen die Erzbischöfe von Trier und Köln die Burg mit der Stadt des Gilles. Als 1407 das Dynastengeschlecht erlosch, zog das Erzstift die Herrschaft Daun ganz ein. Name und Wappen gingen an ein seit 1352 erwähntes Burgmannengeschlecht über, das vom Kaiser Ferdinand III. den Reichsgrafenstand erlangte und dem kaiserlichen Heer in kurzem Zeitraum sieben Feldherren stellte. Graf Wirich wurde im Spanischen Erbfolgekrieg Vizekönig von Neapel und Fürst von Tiano. Sein Sohn Leopold (1766) ist der berühmte Feldmarschall Maria Theresias, der Sieger von Kolin (1757) und Hochkirch (1758). 1904 ist das Dauner Haus erloschen. Das Städtchen selbst wurde 1650 während der Söternschen Unruhen geplündert und 1689 im Pfälzischen Krieg eingeäschert. Die Koalitionskriege stürzten das Amt Daun in eine Schuldenlast von über 800000 Mark. 1944/45 wurde die Stadt stark zerstört. Danach hat sie sich städtebaulich bedeutend vergrößert und verschönert.

 

Sehenswürdigkeiten

Von der Burg sind das Außentor mit Wächterhaus und die Ringmauer mit einem Basteitürmchen erhalten. Vom Rand des fast senkrecht abfallenden Felsens (Säulenbasalt) gibt es schöne Aussichten auf Daun. Das zu Füßen liegende Gebäude, der »Waldenhof«, ist ein früheres Burghaus des kurtrierischen Geschlechts Mohr von Wald von 1543. Im Burgbering steht das 1712 vom Kurfürsten Karl Joseph erbaute Amtshaus, heute Hotel, daneben die 1863 erbaute ev. Kirche. Die kath. Pfarrkirche, eine der ältesten der Eifel, stammt aus dem 10., Chor und Krypta aus dem 12., das Deckengewölbe aus dem 15. Jahrhundert und zeigt in den Schlußsteinen des Netzgewölbes Wappen von trierischen Kurfürsten und Dauner Grafen. Sie wurde am 2. Januar 1945 bis auf den Turm durch Bomben zerstört. Die Kirche wurde 1949 wiederaufgebaut, und die alte Krypta erhielt interessante Erweiterungen. Ein römischer Sandsteinquader mit einer Jagd- und Opferszene vor der Stadthalle FORUM Daun trägt ein 1,3 m hohes gußeisernes Bacchusstandbild aus dem 18. Jahrhundert.

Die »Deutsche Wildstraße« ist vom Umfang und seiner Bedeutung her das größte Projekt in der Vulkaneifel mit z.Z. drei Großparks, in denen jeweils verschiedene Wildarten zu beobachten sind. Entgegen üblichen Tierparks ist das Konzept der Wildstraße neuartig und einmalig in Europa: Nur Tiere, die in Europa beheimatet sind oder es früher einmal waren, werden in Gehegen mit der für sie typischen natürlichen Umgebung gehalten. Folgende Parks sind für Besucher ganzjährig geöffnet: der Wild- & Erlebnispark Daun in Daun, der Adler- und Wolfspark Kasselburg in Gerolstein/Pelm und der Wild- und Freizeitpark Eifel in Gondorf/Bitburg. Sie liegen an einer Rundstraße, die auf einer Länge von 158 km durch die wohl landschaftlich schönsten Gebiete der waldreichen Eifel führt.

Die drei Dauner Maare, das Gemündene Maar, Weinfelder Maar und Schalkenmehrener Maar, sind drei um den Mäuseberg in verschiedener Höhenlage gruppierte Kraterseen. Sie bilden seit 1913 ein 1934 erweitertes Naturschutzgebiet und mit der Weinfelder Kapelle, Rest eines untergegangenen Dorfes, das »Herz der Vulkaneifel«.

Wer sich diese drei Schönheiten aus der Vogelperspetive ansehen möchte, sei angehalten sich das Segelfluggelände Daun-Senheld anzusehen. Von hier sind Rundflüge über die Umgebung möglich, aber man kann auch im hiesigen Flugleitgebäude auf der Besucherterasse Platz nehmen. Der Fluplatz entstand im Jahr 1957 und entstand auf dem Senheld, ein kleiner Hügel bei Daun. In ihrem Werk "Unter dem großen Himmel" beschreibt Ute Bales wie es vor der Gründung des Platzes ausgesehen haben muss und lässt ihre Charaktere, in der NS-Zeit, die damals vorherrschende Natur genießen.

Im Eifel-Vulkanmuseum erfährt man viel über den Vulkanismus in der Eifel und Vulkane weltweit

Rundfahrten

Organisierte Ausflugsfahrten: Maarrundfahrt mit Besichtigung der Glokkengießerei Brockscheid; Tagesfahrten nach Trier und Luxemburg mit Stadtrundfahrten, in den Wild- & Erlebnispark Daun oder Adler- und Wolfspark Kasselburg; Moselfahrt nach Bernkastel-Kues oder Cochem; Klosterfahrt nach Himmerod oder Maria Laach.

 

Jährliche Veranstaltungen

• »Kurkonzerte«, Mai-Oktober
• »Laurentius-Kirmes« mit Krammarkt, 1. oder 2. August-Wochenende

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 10 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 97 km und 3 Terrain-Kurwege (3,3 km), markiert rot auf weißem Grund bzw. blau auf gelbem Grund.

 

Tourist Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
Tel.: 06592-9513-0
Fax: 06592-9513-20

www.stadt-daun.de

Daun bei google maps

 


NingelLesetipp:

»Unter dem großen Himmel« von Ute Bales

 

 

 

 


Gastgeber in Daun:
Hotels:
Schloss-Hotel
Kurfürstliches Amtshaus
Dauner Burg
54550 Daun
Pension:
Pension zur Post
Mühlenweg 7
54550 Daun-Gemünden
Pension Jehnen am Eifelsteig
Goldammerweg 2
54550 Daun-Neunkirchen
Ferienwohnungen:
Ferienwohnung Clemens
Leopoldstr. 26
54550 Daun
Haus Eifelsonne
Birkenweg11
54550 Daun-Waldkönigen
Ferienwohnung Resi Salker
Im Rosengarten
54550 Daun
Ferienwohnung Stölben
Waldenbungert 2
54550 Daun
Häuschen im Wildpark
Gartenstraße 23
54550 Daun
Ferienwohnung Jungbluth
Tannenweg 7
54550 Daun-Waldkönigen